Blick auf die Rodenkirchen Promenade in Köln
Die Kölsche Riviera – so nennen die Kölner*innen diesen Uferstreifen in Rodenkirchen. Foto:Jann Höfer

Draußen essen in Köln: 9 Spots für Dolce Vita-Vibes

Es heißt, Köln sei die nördlichste Stadt Italiens. Streifst du einmal an Rhein, Hafen & Co. entlang, wird schnell klar, warum: Zwischen Wasserblick, frischer Pasta und lockerer Stimmung findest du hier jede Menge Orte, die dir echtes Urlaubs-Feeling servieren.

Wer sagt, für Dolce Vita muss man nach Italien? In Köln, unser Bella Colonia, gibt es einige Ecken, die genau dieses Lebensgefühl versprühen – mal mit Rheinblick, mal mitten im Veedel. An diesen 9 Spots heißt es: Zurücklehnen, genießen und neue Energie tanken.

Urlaubsfeeling: Schöne Biergärten am Rhein

Terasse des Brauahaus Quentsch in Köln.
Auf der Rheinterrasse des Brauhaus Quetsch kommt direkt mediterranes Urlaubsfeeling auf. Foto: Serpil Hörnecke/ Brauhaus Quentsch

So sieht Dolce Vita in Köln aus: Das Brauhaus Quetsch an der kölschen Riviera in Rodenkirchen wird von den Gästen gerne auch „Schöne Aussicht“ genannt, schließlich hat man von der großen Terrasse aus einen wunderbaren Panoramablick über den Rhein

Aufgetischt wird hier vor allem Regionalküche. Es gibt aber auch Klassiker wie Schnitzel, Currywurst, Flammkuchen – genannt Brauhaus-Fladen – und Burger und natürlich auch vegetarische und vegane Gerichte.

Noch ein Tipp: Freitags solltest du unbedingt die Reibeküchlein mit Schwarzbrot und Butter bestellen, dazu gibt’s Apfelmus, Räucherlachs oder frisch angemachtes Tatar. 

Adresse: Hauptstraße 7, 50996 Köln 
Öffnungszeiten: von Montag bis Samstag, 11:30 bis 24 Uhr sowie an Sonntagen von 12 bis 22 Uhr 

Das Restaurant Schwimmbad in Köln hat eine Terasse, auf der man gut draußen essen und drinken kann.
Das Sommergarten-Restaurant gilt als einer der schönsten Biergärten am Rhein. Foto: Jann Höfer

Wer die Sehnsucht nach Italien im Herzen trägt, ist hier genau richtig! Im Schwimmbad Rhein-Sommergarten wurde bis 1986 geplanscht, heute dient das ehemalige Schwimmbadgelände als großzügige Grünanlage – mit einem Restaurant, das zu den schönsten Biergärten am Rhein zählt.  

Während die Kids auf der Wiese toben oder Ball spielen, kannst du es dir gemütlich machen, den Blick über den Rhein schweifen lassen und ein kühles Getränk genießen. Dazu gibt’s Schwimmbad-Klassiker wie Pommes (sogar in Jumbo-Größe) und Nuggets – mit Fleisch oder vegan. 

Adresse: An der Schanz 2a, 50735 Köln 
Öffnungszeiten: bei schönem Wetter von Dienstag bis Sonntag ab 13 Uhr – tagesaktuelle Öffnungszeiten gibt’s auf der Rhein-Sommergarten-Webseite 

Am Eigelstein rheinisches Lebensgefühl genießen

Der Außenbereich des Freddy Schilling in Köln-Ehrenfeld.
Ob in Ehrenfeld oder am Eigelstein: bei Freddy Schilling kannst du deinen Burger auch draußen genießen. Foto: Freddy Schilling

Der Eigelstein ist ein urkölsches Veedel, in dem man den rheinischen Frohsinn zu spüren bekommt. Zwischen einer Vielzahl von Kneipen, Restaurants und Brauhäusern hat sich hier auch die Hamburger-Manufaktur Freddy Schilling niedergelassen, die auf Fleisch aus artgerechter und umweltschonender Haltung setzt. Und das schmeckt man. Die Burger-Pattys werden aus täglich frisch gewolftem Neuland-Rindfleisch zubereitet und auch die Pommes sind handgemacht und richtig knusprig. Dazu gibt’s verschiedene hausgemachte Soßen, angebratene rote Zwiebeln, Jalapeños und mehr. Alle Burger gibt es auch mit veganen Pattys.

Adresse: Eigelstein 147, 50668 Köln – zwei weitere Spots gibt’s in Ehrenfeld und auf der Kyff 
Öffnungszeiten: von Montag bis Sontag, 12 bis 22 Uhr 

Die urige Kultkneipe Lapidarium befindet sich direkt am Eigelsteintor und wird von den Kölner*innen liebevoll „Lapi“ genannt. Bierfans kommen hier klar auf ihre Kosten: Eine Zapfanlage versorgt dich mit verschiedenen Sorten. Außerdem gibt’s auch einige Speisen, beispielsweise Wildspezialitäten aus der eigenen Wildmetzgerei. In der Karnevalszeit wird hier ausgelassen gefeiert, und für Fußballabende ist die Location ebenfalls ein guter Anlaufpunkt. 

Adresse: Eigelstein 118, 50668 Köln 
Öffnungszeiten: von Sonntag bis Mittwoch ,16 bis 1 Uhr sowie von Donnerstag bis Samstag, 16 bis 2 Uhr 

Italienisches Urlaubsfeeling in Nippes bei Morio und Gernot’s

Die Weinbar Morio in Köln von außen.
Ein Glas Wein in der Sonne gibt’s beim Morio. Foto: Jann Höfer

Was wäre La Dolce Vita in Köln ohne ein gutes Glas Wein? Die Weinstube Morio am Schillplatz ist vor allem im Sommer der ideale Ort, um den Abend entspannt ausklingen zu lassen – und bringt nebenbei auch noch richtig Geschichte mit: Schon seit 1984 wird hier eingeschenkt. 

Bis heute genießt du im romantischen Ambiente leckere Weine und dazu kleine, aber abwechslungsreiche Speisen. Ob cremiger Hummus, hausgemachte Schafskäsecreme oder Oliven-Bruschetta – alles wird frisch zubereitet und passt einfach ideal zum Wein. 

Adresse: Schillstraße 12, 50733 Köln 
Öffnungszeiten: täglich von 12 bis 24 Uhr 

Der Schillplatz in Köln neben dem Restarant Gernot's.
Das Gernot’s am Schillplatz ist der ideale Ort für italienisches Urlaubsfeeling. Foto: Jann Höfer

Das Gernot’s ist eine Institution in Nippes und versorgt euch vor allem im Sommer dank der herrlichen Terrasse mit einer ordentlichen Portion Urlaubsfeeling. Auf der Karte stehen neben Salaten und Snacks wie Bruschetta auch frische Zitronen-Linguine oder Pasta mit Garnelen in Weißweinsoße. Dazu kommen Klassiker für den großen Hunger wie Schnitzel oder Burger. 

On top gibt’s eine süße Auswahl mit Kuchen, Kaffeespezialitäten und Desserts wie Zabaione oder Affogato, die das Dolce-Vita-Gefühl komplett machen. 

Adresse: Mauenheimer Straße 32, 50733 Köln 
Öffnungszeiten: von Montag bis Donnerstag ab 17 Uhr, Freitag bis Samstag ab 15 Uhr sowie an Sonntagen ab 12 Uhr 

Feierabend Open Air und auf Märkten 

Direkt beim Eigelsteintor ist der Ebertplatz – einem Spot, der gerade richtig im Umbruch ist. Neben kleinen Galerien gibt es regelmäßig Open Air-Veranstaltungen wie Flohmärkte und Karaoke – außerdem ist mitten auf dem Platz das süße Container-Café „Ebi“

Mit entspannten Biergarten-Vibes, Blick auf den Brunnen und kühlen Drinks ist der Container im Sommer die perfekte Anlaufstelle fürs Feierabendbier. Dazu gibt’s kleine Snacks wie Flammkuchen auf die Hand.  

Wichtig zu wissen: Geöffnet ist nur bei gutem Wetter – deshalb vorher die Lage checken! 

Adresse: Ebertplatz, 50668 Köln 
Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag, 15 bis 23 Uhr, an Samstagen von 14 bis 23 Uhr sowie an Sonntagen von 14 bis 22 Uhr 

Hier vergisst du ziemlich schnell, dass du eigentlich noch in Köln bist. Das Gartenlokal Dank Augusta liegt auf der Terrasse der Flora, mitten im Botanischen Garten. Umgeben von Grün kannst du hier ganz entspannt bei einem Glas Wein oder einer Limo die Füße hochlegen oder dir ein gemütliches Picknick gönnen. Die Picknick-Tasche – randvoll mit Leckereien, die du dir nach Lust und Laune zusammenstellst – gibt’s direkt an der Bar. 

Adresse: Am Botanischen Garten 1a, 50735 Köln 
Öffnungszeiten: von Mittwoch bis Sonntag ,11:30 bis 18 Uhr 

meet & eat am Rudolfplatz ist passé – dafür gibt es jetzt einen neuen Wochenmarkt, der neben Streetfood vor allem mehr frische Lebensmittel anbietet.
meet & eat am Rudolfplatz ist passé – dafür gibt es jetzt einen neuen Wochenmarkt, der neben Streetfood vor allem mehr frische Lebensmittel anbietet. Foto: „meet & eat“

Jeden Donnerstagabend heißt es: Marktzeit am Rudolfplatz. Auch wenn viele dem alten „Meet & Eat“ noch hinterhertrauern, kommt jetzt wieder Leben auf den Platz. Am 30. April ist der MarktTreff am Rudolfplatz an den Start gegangen: Im Mittelpunkt stehen nun klassische Wochenmarktstände mit Obst, Gemüse, Backwaren & Co. Mit dabei sind aber immer noch Streetfood-Spots mit brasilianischer, philippinischer und italienischer Küche.

Die Mischung aus Wocheneinkauf, leckerem Streetfood und entspannten Afterwork-Vibes sorgt dafür, dass euer Feierabend hier garantiert ein bisschen länger dauert. Und wer weiß: Vielleicht kommt das gute alte „Meet & Eat“-Gefühl ja schneller zurück, als ihr denkt. 

Adresse: Rudolfplatz, 50674 Köln 
Öffnungszeiten: jeden Donnerstag von 16 bis 21 Uhr

... liebt es, durch Museen, Galerien und Ausstellungen zu ziehen. Weil das alles sehr hungrig macht, belohnt sie sich gern mit einem Besuch beim Konditor. Sind Torten und Konsorten nicht völlig unterschätzte Kulturgüter?

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