Hand verziert Schnitzel mit Kräuterbutter, Pommes, Salatbeilage und erfrischendem Getränk auf Holztisch.
Feine Details mit viel Liebe: Auf der Schäl Sick wird gutes Essen kunstvoll serviert. Foto: GettyImages

Hello from the other side: 6 spannende Foodspots auf der Schäl Sick  

Du bist ein Foodie mit Entdeckergeist? Auf der Schäl Sick warten Restaurants mit tollen Foodkonzepten auf dich. Klar, die linke Rheinseite hat jede Menge coole Spots – aber die rechte Seite ist der Tipp für alle, die Lust auf Abwechslung haben.

Die „Schäl Sick“ – ist nicht nur charmant und underrated, sondern auch lecker.  
Wir haben 6 Foodspots rausgesucht, die du unbedingt ausprobieren solltest. Von traditionell bis innovativ. Von Menschen gemacht, die mit Leidenschaft und Mut Neues schaffen oder Altes erhalten. Also:

Mach dich rüber! 

Blauer König – rustikal mit Twist

Manchmal braucht es einfach ein ehrliches Schnitzel, um die Seele zu wärmen. Und genau dafür ist der Blaue König die perfekte Adresse. In unprätentiöser Atmosphäre mit Vintage-Deko wird dir hier traditionelle deutsche Kost mit einem modernen Twist serviert. Besonders die Zwiebelringe solltest du probieren – Optik, Geschmack und Preis top! Setz dich bei gutem Wetter unbedingt nach draußen, unter die Linden. 

Adresse: Markt 24, 51103 Köln 
Mehr Infos: https://www.blauer-koenig.de/ & auf Instagram 

Nobiko – vegan und hausgemacht

Schild mit Logo „Nobiko“ für vegane Udon-Nudeln, daneben gemütlicher Innenraum mit Holztischen und Kissen.
Im Nobiko wird geschlemmt – am allerliebsten frische Udon-Nudeln. Foto: Nobiko

Sushi war gestern! Stell dir zartes Donburi, cremige Karaage-Bowls und Matchaty – das ist ein Eistee mit Matcha-Note – vor. In der Nudelbar Nobiko geht’s um japanische Raffinesse auf einem neuen Level. 
 
Die Udon-Nudeln werden täglich frisch produziert und die gesamten Zutaten stammen aus lokalen Quellen, teils auch in Bio-Qualität. Auf hochwertige Zutaten legt das Kollektiv Nobiko besonders wert. Und das Ambiente? Retro und laid-back. 

Tipp: Probiere unbedingt An-Pan, das süße Hefebrötchen mit Azuki-Bohnen-Paste.
Good to know: Bei Nobiko sind alle Speisen und Getränke vegan.  

Adresse: Josephskirchstrasse 25, 51103 Köln 
Weitere Infos: https://www.nobiko.de/ & auf Instagram 

Frizzantino – gehobene Küche mit Spritz

Im Frizzantino wird es ein bisschen feiner. Foto: Frizzantino

Du liebst prickelnden Vino? Dann kehre im Frizzantino ein – das hidden gem für italienische Küche und eine elegant-gemütliche Atmosphäre. Das mediterran eingerichtete Restaurant verbindet Nachbarschafts-Charme mit dem Flair gehobener Küche. 

Bestell dir unbedingt einen der köstlichen Aperitifs oder Spritz-Drinks. Bonus: Mit ein bisschen Glück erwischst du einen der Tische draußen.  

Adresse: Mülheimer Freiheit 2-4, 51063 Köln 
Weitere Infos: https://www.frizzantino.de/ & auf Instagram 

Villa Kalka – fine dining trifft Underground-Chic

Bunte Brunchgerichte mit Edamame, Obst, Waffeln und Iced Tea auf Terrasse mit modernem Außensitzbereich.
Süß, salzig, spritzig – in der Villa Kalka gibt’s (fast) alles, was das Herz begehrt. Foto: Noriko Numajiri

Hast du Lust auf ein Ambiente, das irgendwo zwischen Wohnzimmeratmosphäre mit Retro-Charme und verstecktem It-Place schwebt? Die Villa Kalka in Köln-Kalk ist ein Wohlfühlort und die Adresse für Food-Aficionados, die gehobene Gastronomie lieben, aber keine Lust auf steife Tischmanieren haben. Hier bringt Noriko Numajiri zauberhafte wechselnde französische und japanische Köstlichkeiten auf den Teller – in ihrer allerästhetischsten Form.  
 
Hochgelobt und oft erwähnt sind die Saint-Honoré-Törtchen und andere süße Leckerbissen der japanischen Konditorin, aber auch die Auswahl an asiatischen Speisen (yes, Sushi gibt’s auch!) und Solides wie Quiche und Pasta mit Salat. Ach, und btw – vegan und vegetarisch? Kein Problem, dafür und für die höchstkreative Kombination verschiedenster kulinarischer Einflüsse steht die Villa Kalka. 
 
Übrigens: Für Nachtschwärmer*innen – Frühstück bis 17 Uhr.  
Unbedingt probieren: Dirty Kalk (Espresso Gin Tonic) und Matcha Martini 

Adresse: Kalk-Mülheimer Str. 58, 51103 Köln 
Weitere Infos: https://www.villakalka.de/ & auf Instagram 

Haldi Spoon – Curry mit Charakter

Im Haldi Spoon gibt’s das leckerste Comfort Food. Foto: Nabil Hanano

„Indian Street Food wie bei Mama“ – das gibt es im Haldi Spoon. Hier wird Street Food neu interpretiert und von Mama Gursharanjit Kaur frisch zubereitet. Aber Achtung: Es kann feurig werden! Das Restaurant entführt dich in die Welt von cremigen Currys und aromatischem Biryani und da darf es gerne mal schärfer werden. Kleiner Tipp: Probiere das Mango-Lassi – es rettet dich, wenn das Spice-Level mal eskaliert.  

Pizza Indian Style – ja, das gibt’s auch! Foto: Nabil Hanano

Haldi Spoon ist ein quirliger Familienbetrieb und ein absolutes Must-try im farbenprächtigen Ambiente. Alle angebotenen Speisen sind übrigens auch als vegane oder vegetarische Variante erhältlich.  

Info: Montag ist Ruhetag 
Adresse: Dünnwalder Str. 49, 51063 Köln 
Weitere Infos: https://www.haldispoon.com/ & auf Instagram 

Bagatelle am Palmengarten – tropisches Flair im Grünen

Die Atmosphäre im Außenbereich der Restaurants ist einfach herrlich. Foto: Kay-Uwe Fischer

Denk an französische Leichtigkeit, kombiniert mit kölschem Herz. Auf der Speisekarte des Palmengartens stehen leckere Gerichte mit einigen Schmankerln der alpinen Küche – perfekt fürs Sharing mit Freund*innen – inklusive einer feinen Auswahl an veganen Angeboten.  
 
Der Palmengarten sorgt für entspannte Vibes mit Retro-Feeling. Denn zahlreiche Elemente der Innenarchitektur erinnern noch an den „alten“ Palmengarten der 70er Jahre – das Bistro, das 30 Jahre lang brach lag und dem erst durch die neuen Betreiber*innen wieder neues Leben eingehaucht wurde. 

Bei gutem Wetter im Biergarten und sonst gemütlich im Restaurant. Zusammen mit der angrenzenden Stadthalle Köln gibt’s immer mal wieder lauschige Wohnzimmerkonzerte im Partykeller.

Adresse: Jan-Wellem-Straße 2, 51065 Köln 
Weitere Infos: https://palmengarten.koeln/ & auf Instagram

Warum heißt die „Schäl Sick“ eigentlich „Schäl Sick“?

Die „Scheele“ ist die falsche Seite. Warum die „Schäl Sick“ die falsche Seite ist – dazu gibt es mindestens zwei hartnäckige Theorien:  

Die Treidelschiffe-Theorie: Früher wurden Schiffe von Pferden flussaufwärts gezogen – eine historische Methode des Warentransports. Um die Tiere vor der blendenden Sonneneinstrahlung auf dem Wasser zu schützen, bekamen sie einseitige Scheuklappen. Dadurch konnten sie die andere Rheinseite nur verschwommen oder gar nicht sehen – sie wurde zur „schälen“ Seite. 

Die Römer- und Germanen-Theorie: Die Römer besiedelten die linke Rheinseite, während auf der rechten Seite die Germanen lebten, die den Gott Wodan verehrten. Wodan wurde oft als einäugig und schielend dargestellt, weshalb die Römer die rechtsrheinische Seite als die „Schäl Sick“ betrachteten. 

… verbindet urbanen Vibe mit rheinischem Herz und findet zwischen kreativen Veedeln, pulsierenden Spots, Street-Art und dem Kölner Dom Inspiration. Für sie ist die Rheinmetropole ein Lebensgefühl, das motiviert und antreibt. Eine Stadt, die sich immer wieder neu erfindet.

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